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Beruf Mediengestalter/-in für
Digital- und Printmedien
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(passend dazu hier der Auszug aus der
berufskundlichen Kurz- Beschreibung der BfA oder vollständig
hier)
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Es handelt sich um einen
anerkannten Ausbildungsberuf
nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die dreijährige Ausbildung erfolgt im wesentlichen bei uns in der
A-Qua-Be als überbetrieblicher Ausbildungsbetrieb, in
Praktikabetrieben und im Technischen Berufsschulzentrum
Dresden.
Die Ausbildung ist in vier Fachrichtungen möglich:
1) Medienberatung,
2) Mediendesign,
3) Medienoperating,
4) Medientechnik.
3jährige Berufsausbildung
Abschlussprüfung durch die IHK
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Während des 1. und 2. Ausbildungsjahres lernen die Auszubildenden
u.a.:
- welche Gestaltungsgrundsätze man bei der Herstellung
von Medienprodukten berücksichtigen muss,
- wie man die Wirkung von Schriften beurteilt oder
Farben als Gestaltungsmittel einsetzt,
- welche Dateiformate es gibt und in welchen
verschiedenen Anwendungsbereichen sie eingesetzt werden,
- wie Daten für die Mehrfachnutzung übernommen
transferiert und konvertiert werden.
Je nach gewählter Qualifikationseinheit wird ihnen z.B. vermittelt:
- wie man Vorlagen in Strichzeichnungen umsetzt,
- wie man Texte lesegerecht gestaltet und
Tabellen und Diagramme erstellt,
- wie man Bild- und Tonmaterial überspielt,
- wie Betriebssysteme und Hardwarekomponenten
installiert werden.
Zwischenprüfung vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres
Im 3. Ausbildungsjahr lernen die
Auszubildenden beispielsweise:
- welche Komprimierungsverfahren es gibt und wie man eine Datenkomprimierung durchführt,
- wie analoge Daten digitalisiert werden,
- 1+2) wie man Informationsquellen aufgabenbezogen auswertet und
Sachverhalte visualisiert und präsentiert,
- 1) wie man Text-, Bild- und Grafikdaten mit Anwendungsprogrammen
bearbeitet,
- 2) wie man Gestaltungskonzepte entwickelt, präsentiert und begründet,
- 2) wie man Medienprodukte präsentationsreif gestaltet,
- 3) wie Daten zu einem Medienprodukt zusammengeführt werden,
- 3+4) was zu einer Produktionsplanung gehört, z.B. Ermittlung des
Zeitbedarfs, Überprüfung der Kapazitäten und
Terminierung des Zeitbedarfs,
- 4) wie man Druck- und Ploterzeugnisse in geforderter Auflagenhöhe
herstellt.
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Abschlussprüfung
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Nach abgeschlossener Berufsausbildung arbeiten
Mediengestalter für
Digital- und Printmedien in Unternehmen der
Informationsverarbeitung und Kommunikationsproduktherstellung.
Solche sind
z.B. bei Werbe- und
Multimediaagenturen und Werbestudios, Medienconsultingunternehmen,
Herstellern von Online- und Offlinemedien, Verlagen, Unternehmen
der Druck- und Medienvorstufe,
Druckereien, Reprografie- und
Mikrografiebetrieben sowie Herstellern
von Fotogravurdruckformvorlagen.
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- Betreuung und Beratung von Kunden
- Personal- und Sachmittelplanung, Planung und Überwachung von Kosten
und Terminen
- Visualisieren und Präsentieren von Projekten
- Entwickeln von Gestaltungskonzeptionen
- rechnergestützte Gestaltung von Text, Bild, Grafik, Bewegtbild- und Audiodaten für multimediale Produkte oder für die Verwendung in digitalen Medien
- Erstellen und Gestalten von Presseerzeugnissen
- Planung von Produktionsabläufen
- Übernehmen, Transferieren und Konvertieren von Daten für die Mehrfachnutzung
- Beratung von Kunden bei der medienneutralen Gestaltung von Daten zur Mehrfachnutzung
- Ausführung der kommunikationstechnischen Übernahme und Eingabe verschiedener Daten
- Aufbereitung von Daten für unterschiedliche Ausgabemedien
- Ausführung der Datenausgabe in verschiedenen Medienprodukten
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- Hard- und Software
- CD-ROMs, Disketten u.a. digitale Medien
- Fotosatzgeräte, Reprokameras, Scanner, Plotter,
Druckmaschinen
- Papiere in verschiedenen Strukturen und Oberflächen,
Filmschneidefolien, beschichtete Radierfolien, Mikrofilme
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- Ausbildern, Kollegen, Meistern, Betriebsleitern, Kunden
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